Was passiert, wenn meine Domain abläuft?
Zuerst wird die Adresse abgeschaltet: Website und E-Mail sind nicht mehr erreichbar. Danach folgt eine Frist, in der nur Sie sie zurückholen können, meist gegen Gebühr. Läuft auch diese ab, wird die Adresse frei und jeder kann sie registrieren. Mit ihr verfallen alle Verweise, Lesezeichen und Verzeichniseinträge.
Der Ablauf in drei Stufen
Abschaltung. Mit dem Ende der Laufzeit antwortet die Adresse nicht mehr. Das trifft die Website und den E-Mail-Verkehr gleichermaßen, weil beide an derselben Registrierung hängen. Für Kunden sieht das aus, als gäbe es den Betrieb nicht mehr.
Rückholfrist. Anschließend bleibt die Adresse für einen festgelegten Zeitraum reserviert und lässt sich zurückholen, in der Regel gegen eine gesonderte Gebühr. Länge und Kosten unterscheiden sich je nach Endung.
Freigabe. Verstreicht auch diese Frist, geht die Adresse zurück in den freien Bestand. Ab diesem Moment kann sie jeder registrieren, auch ein Wettbewerber. Ein Rückkauf ist dann Verhandlungssache.
Was dabei tatsächlich verloren geht
Nicht die Website – die Dateien liegen weiter auf dem Server. Verloren geht die Adresse, und an ihr hängt der gesamte Außenauftritt: Verweise von Partnern und Verzeichnissen, Lesezeichen Ihrer Kunden, Einträge in Suchmaschinen, die Angaben auf Fahrzeugen, Schildern und Drucksachen. Diese Wirkung baut sich über Jahre auf und lässt sich nicht umziehen.
Vorbeugung in drei Schritten
Aktivieren Sie die automatische Verlängerung, hinterlegen Sie eine Sammeladresse statt eines persönlichen Postfachs, und prüfen Sie einmal jährlich Zahlungsweg und Ablaufdatum jeder gehaltenen Adresse. Prüfen Sie bei der Gelegenheit gleich mit, Wem gehört meine Domain? – denn verlängern kann sinnvollerweise nur, wer auch eingetragen ist. Was sonst zur laufenden Betreuung gehört, beschreibt Wie oft sollte eine Website aktualisiert werden?