Subdomain oder Unterseite: wo gehören neue Inhalte hin?
Inhalte, die Sichtbarkeit aufbauen sollen, gehören in ein Verzeichnis Ihrer bestehenden Adresse. Suchmaschinen behandeln eine Subdomain als weitgehend eigenen Bereich, sodass deren Signale Ihrem Hauptauftritt nur eingeschränkt zugutekommen. Für technisch getrennte Systeme wie ein Kundenportal oder eine Testumgebung bleibt die Subdomain die richtige Wahl.
Der Unterschied in einem Satz
Eine Subdomain steht links vom Domainnamen und wird durch einen Punkt abgetrennt; ein Verzeichnis steht rechts davon im Adresspfad. Für den Besucher sieht beides ähnlich aus. Für Suchsysteme liegt darin ein Unterschied: Das Verzeichnis zählt als Teil derselben Website, die Subdomain als weitgehend eigenständiger Bereich mit eigener Reputation.
Was daraus folgt
| Inhalt | Empfohlener Ort | Grund |
|---|---|---|
| Blog, Wissensbereich, Ratgeber | Verzeichnis | Signale zahlen auf den Hauptauftritt ein |
| Referenzen, Leistungen, Standorte | Verzeichnis | Gehören zum Kerngeschäft |
| Kundenportal mit Anmeldung | Subdomain | Eigenes System, oft eigener Server |
| Test- und Vorschau-Umgebung | Subdomain | Getrennt und gesperrt |
Die Prüffrage vor dem Anlegen
Bevor eine Subdomain entsteht, klären Sie: Braucht dieser Bereich wirklich ein eigenes System, oder nur eine eigene Seite? In den meisten Fällen ist es die eigene Seite. Wie Sie Ihre Adressen darunter sinnvoll strukturieren, fasst Wie sollten die URLs meiner Website aufgebaut sein? zusammen.