Ersatz- und Verschleißteile über die Website finden: so kommen Bestandskunden zum passenden Teil
Ein Bestandskunde braucht ein Ersatzteil für ein Gerät, das seit Jahren im Einsatz ist, und kennt weder den Namen des Teils noch seine Nummer. Dieser Beitrag zeigt, wie er über Seriennummer, Explosionszeichnung oder Teilesuche selbst zum richtigen Teil gelangt und es nachbestellt, ohne beim Innendienst anzurufen.
Eine Ersatzteilsuche über die Website führt den Kunden in zwei Schritten zum Ziel: Erst bestimmt er sein Gerät, dann sucht er innerhalb dieses Geräts das einzelne Teil. Dazwischen liegt die Arbeit, die den Weg trägt: eine saubere Zuordnung jedes Teils zu Modell, Baujahr und Ausführung, eine Darstellung, an der der Kunde das Teil wiedererkennt, und Teiledaten, die mit der Warenwirtschaft übereinstimmen. Steht beides, bestellt der Kunde selbst nach.
Ein Verschleißteil ist ein Bauteil, das sich im Betrieb planmäßig abnutzt und regelmäßig getauscht wird, etwa ein Filter, eine Dichtung, ein Riemen oder ein Messer. Für solche Teile wiederholt sich die Bestellung über die Lebensdauer eines Geräts viele Male. Jeder dieser Vorgänge, der heute als Anruf oder E-Mail beim Innendienst landet, bindet dort Zeit für eine Auskunft, die der Kunde mit den richtigen Angaben selbst treffen kann. Die Teilesuche verlagert diese Auskunft auf die Website und gibt dem Innendienst die Zeit für die Fälle zurück, die wirklich eine Beratung brauchen.
Vier Schritte von der Maschine zum bestellten Teil
Jeder Schritt grenzt die Auswahl weiter ein
Der letzte Schritt gelingt nur so sicher, wie der erste das Gerät eindeutig bestimmt hat
Die Teilesuche führt vom Gerät beim Kunden zum bestellbaren Ersatzteil
Eine Teilesuche ist der Teil der Website, über den ein Kunde zu einem Gerät das passende Ersatzteil ermittelt und bestellt. Ihr Ausgangspunkt unterscheidet sie von einer gewöhnlichen Produktsuche: Der Kunde sucht ein Teil für ein Gerät, das er bereits besitzt. Am Anfang steht deshalb das Gerät, denn die Teilebezeichnung kennt der Kunde oft gar nicht.
Aus diesem Ausgangspunkt folgt der Aufbau der Suche. Zuerst grenzt der Kunde sein Gerät auf eine eindeutige Ausführung ein. Danach zeigt die Suche ausschließlich die Teile, die zu genau dieser Ausführung gehören. Erst in diesem eingegrenzten Bestand sucht der Kunde das einzelne Teil, über ein Bild, über eine Baugruppe oder über eine Nummer. Jeder Schritt verkleinert die Menge der infrage kommenden Teile, bis am Ende ein eindeutiges Teil mit seiner Bestellnummer übrig bleibt.
Der Nutzen für den Betrieb liegt in der Entlastung einer wiederkehrenden Auskunft. Die Frage „Welches Teil passt zu meinem Gerät?“ beantwortet heute oft der Innendienst, mit Rückfragen zu Modell, Baujahr und Seriennummer und einem Blick in den Teilekatalog. Die Teilesuche führt denselben Abgleich mit denselben Daten, nur auf der Website und zu jeder Zeit. Für den Kunden entfällt die Wartezeit auf die Rückmeldung, für den Betrieb die Bearbeitung einer Standardanfrage.
Sehen Sie die Anfragen des Innendienstes der letzten Monate durch und zählen Sie, wie oft eine reine Teilebestimmung ohne Beratungsbedarf dabei war. Diese Zahl zeigt, welcher Anteil der Anfragen sich über eine Teilesuche selbst erledigen lässt, und sie liefert die Begründung für den Aufwand ihrer Einrichtung.
Die Suche beginnt mit der eindeutigen Bestimmung des Geräts
Ein Ersatzteil passt immer zu einer bestimmten Ausführung eines Geräts, nicht zu einem Gerät im Allgemeinen. Bevor die Suche ein Teil zeigt, legt sie deshalb fest, um welche Ausführung es geht. Für diese Bestimmung gibt es drei Wege, die sich im Aufwand für den Kunden und in der Sicherheit des Ergebnisses unterscheiden.
1. Die Seriennummer bestimmt das Gerät eindeutig
Die Seriennummer ist die Nummer, die ein Hersteller einem einzelnen Gerät bei der Fertigung vergibt und mit der er es von jedem baugleichen Gerät unterscheidet. Gibt der Kunde sie ein, lässt sich das Gerät auf die genaue Ausführung zurückverfolgen, mit der es das Werk verlassen hat, einschließlich der Teile, die seither als Nachfolger an ihre Stelle getreten sind. Die Seriennummer ist der sicherste Weg, weil sie die Rückfragen nach Baujahr und Ausführung überflüssig macht. Sie steht auf dem Typenschild des Geräts und oft auch auf der ursprünglichen Rechnung.
2. Die Auswahl aus Modell und Baujahr führt ohne Nummer zum Ziel
Liegt die Seriennummer nicht vor, grenzt der Kunde sein Gerät über eine Folge von Auswahlschritten ein: zuerst die Geräteart, dann das Modell, dann das Baujahr oder die Ausführung. Jeder Schritt zeigt nur die Werte, die es in Verbindung mit der bisherigen Auswahl tatsächlich gibt. So kann der Kunde keine Kombination wählen, die nie gebaut wurde, und er kommt auch ohne Nummer zu einer eindeutigen Ausführung.
3. Das Foto des Typenschilds nimmt dem Kunden das Abtippen ab
Das Typenschild ist das am Gerät angebrachte Schild mit den Kenndaten, darunter Modell, Seriennummer und Baujahr. Fotografiert der Kunde es mit dem Smartphone, liest die Website die Angaben aus dem Bild aus und füllt die Suchfelder vor. Dieser Weg verbindet die Sicherheit der Seriennummer mit der Bequemlichkeit, nichts abtippen zu müssen, und ist besonders dann hilfreich, wenn der Kunde ohnehin am Gerät steht.
Die Suche verlangt die Seriennummer als Pflichtfeld. Kunden, die das Schild nicht erreichen oder bei denen es unleserlich geworden ist, stehen dann still. Die Seriennummer bleibt der beste Weg, darf aber nicht der einzige sein: Die Auswahl über Modell und Baujahr muss als gleichwertiger Weg daneben stehen.
Die Explosionszeichnung ordnet jedem Bauteil eine Positionsnummer zu
Eine Explosionszeichnung ist eine Darstellung eines Geräts, in der die Bauteile auseinandergezogen und in ihrer Einbaulage zueinander gezeigt werden. Jedes Teil trägt eine Positionsnummer, und neben der Zeichnung steht eine Liste, die zu jeder Position die Teilenummer und die Bezeichnung nennt. Die Zeichnung schließt die Lücke zwischen dem, was der Kunde sieht, und dem, was er bestellen muss: Er erkennt das Teil am Bild wieder, auch wenn er seinen Namen nicht kennt, und folgt der Positionsnummer zur bestellbaren Teilenummer.
Auf der Website wird die Zeichnung anklickbar. Der Kunde tippt auf eine Position, und die zugehörige Zeile in der Teileliste hebt sich hervor; umgekehrt zeigt ein Klick in der Liste, wo das Teil in der Zeichnung sitzt. Bei größeren Geräten gliedert sich die Darstellung in Baugruppen. Eine Baugruppe ist ein zusammengehöriger Teil des Geräts, etwa ein Antrieb, eine Pumpe oder eine Steuerung. Der Kunde wählt zuerst die Baugruppe, in der sein Teil sitzt, und sieht dann nur deren Zeichnung, was die Suche bei hunderten Einzelteilen überschaubar hält.
Neben dem Weg über das Bild bleibt die Suche über eine Nummer oder einen Namen bestehen. Kennt der Kunde die Teilenummer aus einer früheren Lieferung, gibt er sie direkt ein. Kennt er die übliche Bezeichnung eines Verschleißteils, führt auch sie zum Ziel. Die Explosionszeichnung ergänzt diese Wege für den Fall, dass der Kunde das Teil zwar sieht, aber nicht benennen kann.
Prüfen Sie, in welcher Form die Explosionszeichnungen heute vorliegen. Liegen sie als Konstruktionsdaten mit hinterlegten Positionsnummern vor, lässt sich die anklickbare Darstellung daraus ableiten. Liegen nur gedruckte oder gescannte Zeichnungen vor, entsteht der größte Teil der Arbeit beim einmaligen Verknüpfen von Position und Teilenummer.
Jedes Teil braucht die Angaben, die es eindeutig und bestellbar machen
Ob der Kunde am Ende das richtige Teil bestellt, hängt an der Qualität der Teiledaten. Eine Teilesuche ist nur so gut wie die Angaben, die sie zeigt. Zu jedem Teil gehören deshalb einige Angaben, die über die reine Bezeichnung hinausgehen und erst zusammen die eindeutige Bestellung ermöglichen.
- Teilenummer. Die eindeutige Nummer, mit der der Betrieb ein Teil in seinem Bestand und in der Bestellung führt. Sie ist der Schlüssel, über den das Teil aus der Zeichnung, aus der Suche und aus einer früheren Bestellung dasselbe bleibt.
- Bezeichnung und Verwendung. Der Name des Teils und die Angabe, an welcher Stelle und in welcher Baugruppe es sitzt. Die Verwendung hilft dem Kunden zu prüfen, ob er das Teil meint, das er sucht.
- Kennzeichnung als Verschleißteil. Der Hinweis, dass ein Teil planmäßig getauscht wird, und, wo bekannt, in welchem Abstand. So erkennt der Kunde die Teile, die er vorsorglich bevorraten kann.
- Nachfolgebeziehung. Die Verknüpfung eines abgelösten Teils mit dem Teil, das heute an seiner Stelle geliefert wird. Sie führt den Kunden von einer alten Nummer zur gültigen, ohne dass er den Wechsel kennen muss.
- Verfügbarkeit. Die Angabe, ob ein Teil vorrätig ist oder beschafft werden muss. Sie gehört an das Teil, damit der Kunde vor der Bestellung weiß, womit er rechnet.
Fehlt eine dieser Angaben, entsteht genau die Rückfrage, die die Teilesuche vermeiden soll. Ohne Nachfolgebeziehung bestellt der Kunde eine Nummer, die es nicht mehr gibt. Ohne Verwendungsangabe bestellt er ein ähnliches, aber unpassendes Teil. Die Arbeit an den Teiledaten bildet deshalb den Kern der Teilesuche, nicht einen Vorlauf, den man abkürzen könnte.
Dasselbe Modell führt je Baujahr und Ausführung verschiedene Teile
Ein Gerät mit demselben Modellnamen ist über die Jahre nicht unverändert geblieben. Hersteller ändern einzelne Teile, führen Varianten für verschiedene Einsatzzwecke und ersetzen Zulieferteile. Für die Teilesuche bedeutet das: Die Zuordnung eines Teils zu einem Gerät gilt jeweils für einen bestimmten Zeitraum oder eine bestimmte Ausführung innerhalb des Modells. Ein Teil, das zu einem frühen Baujahr gehört, kann bei einem späteren an derselben Stelle abweichen.
Diese Zuordnung ist der Grund, warum die Bestimmung des Geräts am Anfang so genau sein muss. Zwei Geräte desselben Modells können, je nach Baujahr, an derselben Stelle ein verschiedenes Teil tragen. Zeigt die Suche beide Teile ohne Unterscheidung, bestellt ein Teil der Kunden das falsche, und die Rückläufer belasten den Betrieb mehr als die Anfragen zuvor. Deshalb trägt jedes Teil die Information, für welche Baujahre und Ausführungen es gilt, und die Suche blendet nach der Gerätebestimmung alle Teile aus, die zur gewählten Ausführung nicht passen.
An dieser Stelle zahlt sich der Weg über die Seriennummer besonders aus. Weil sie die genaue Ausführung des einzelnen Geräts kennt, löst sie die Mehrdeutigkeit auf, die über die reine Modellauswahl bestehen bleiben kann. Wo die Seriennummer fehlt, übernimmt die zusätzliche Abfrage von Baujahr oder Ausführung diese Rolle, bevor die Suche ein Teil anbietet.
Die Teiledaten werden aus dem aktuellen Stand des Modells übernommen, ohne die älteren Ausführungen abzubilden. Für neue Geräte stimmt die Suche dann, für die Bestandsgeräte, deren Besitzer am häufigsten Teile brauchen, liefert sie falsche Ergebnisse. Die Zuordnung muss die Baujahre erfassen, die tatsächlich noch im Einsatz sind.
Die Nachbestellung läuft ohne Rückfrage beim Innendienst
Hat der Kunde das Teil bestimmt, folgt die Bestellung. Der Vorteil der Teilesuche liegt darin, dass dieser Schritt in denselben Ablauf übergeht, der die Suche getragen hat: Das gefundene Teil liegt mit seiner eindeutigen Nummer vor, und der Kunde legt es mit der benötigten Menge in den Warenkorb. Für eine Bestellung über ein Kundenkonto stehen die weiteren Angaben bereits bereit.
Aus dem Konto übernimmt die Bestellung die Lieferadresse, den Ansprechpartner und, wo der Kunde damit arbeitet, eine Bestellreferenz, über die er die Lieferung später seiner eigenen Buchhaltung oder einem Auftrag zuordnet. Der Kunde prüft die Angaben, bestätigt die Bestellung und erhält eine Bestätigung mit der Zusammenstellung der bestellten Teile. Der Innendienst wird in diesem Ablauf nicht gebraucht.
Bei Verschleißteilen, die regelmäßig wiederkehren, verkürzen zwei Hilfen den Weg zusätzlich. Eine Liste der früheren Bestellungen zeigt dem Kunden, was er zuletzt für ein Gerät bezogen hat, und erlaubt die erneute Bestellung in einem Schritt. Eine Merkliste je Gerät hält die Teile fest, die zu diesem Gerät gehören, sodass der Kunde vor der nächsten Wartung die fällige Menge zusammenstellt. Beide Hilfen setzen voraus, dass die Bestellung einem Kundenkonto zugeordnet ist, in dem diese Verläufe gespeichert sind.
Bieten Sie neben der Bestellung einzelner Teile die Übernahme einer ganzen Baugruppe an, wenn deren Teile häufig gemeinsam getauscht werden. Ein Kunde, der eine Wartung vorbereitet, stellt so mit einem Schritt alle Teile zusammen, die der Wartungsumfang vorsieht, und übersieht keines.
Die Teiledaten stammen aus der Warenwirtschaft und werden dort gepflegt
Die Angaben, die die Teilesuche zeigt, dürfen nur an einer Stelle gepflegt werden. Diese Stelle ist die Warenwirtschaft, also das Programm, mit dem der Betrieb seine Artikel, Bestände und Bestellungen verwaltet. Dort liegt die maßgebliche Fassung jeder Teilenummer, jeder Nachfolgebeziehung und jeder Verfügbarkeit, weil dort ohnehin täglich damit gearbeitet wird.
Die Website übernimmt diese Daten über eine Schnittstelle. Eine Schnittstelle verbindet zwei Programme so, dass Angaben automatisch vom einen ins andere übergehen und niemand sie ein zweites Mal eintippt. Über sie fließen Teilenummer, Bezeichnung, Verwendung, Nachfolgebeziehung und Verfügbarkeit aus der Warenwirtschaft zur Teilesuche. Ändert sich ein Teil, wird es in der Warenwirtschaft geändert, und die Website folgt. Welche Fragen eine solche Anbindung aufwirft, von der Aktualität bis zum Umgang mit Ausfällen, behandelt der Beitrag zur Schnittstelle zwischen Warenwirtschaft und Website.
Die gleiche Herkunft gilt für die technischen Angaben am Teil. Maße, Materialien oder Hinweise zum Einbau stammen aus den Produktdaten des Betriebs und werden dort gepflegt, wie der Beitrag zu technischen Datenblättern und Produktdaten im B2B beschreibt. Eine zweite, von Hand gepflegte Teileliste allein für die Website entfällt. Sie würde mit jeder Änderung in der Warenwirtschaft auseinanderlaufen und genau die falschen Angaben erzeugen, die die Teilesuche vermeiden soll.
Die Teilesuche steht offen oder hinter dem Kundenlogin
Ob die Teilesuche frei zugänglich ist oder einen Zugang verlangt, entscheidet der Betrieb nach dem, was er zeigen will. Beide Wege haben ihren Ort, und viele Betriebe verbinden sie: ein offener Teil für die Suche, ein geschützter Teil für die Bestellung zu den eigenen Konditionen.
Die reine Suche nach dem passenden Teil kann offen stehen. Sie hilft auch dem Gelegenheitskunden und dem Techniker eines fremden Betriebs, der ein Teil bestimmen muss, und sie macht die Teileversorgung als Leistung sichtbar. Die Bestellung zu den persönlichen Konditionen, die Bestellhistorie und die Merklisten je Gerät gehören dagegen in den geschützten Bereich, in dem der Kunde angemeldet ist. Wie ein solcher Bereich grundsätzlich aufgebaut ist, beschreibt der Beitrag zum geschützten Bereich der Website; welche Funktionen ein Kundenbereich in welcher Reihenfolge bekommt, ordnet der Beitrag zu den Ausbaustufen eines Kundenportals ein. Die Teilesuche ist eine dieser Ausbaustufen.
Ein eigener Fall ist das Gerät, das nicht mehr verkauft wird. Die Teileversorgung läuft über das Verkaufsende hinaus weiter, oft über viele Jahre, und genau diese Kunden suchen am häufigsten Teile. Die Teilesuche bleibt deshalb erreichbar, auch wenn die Verkaufsseite des Geräts längst abgekündigt ist. Wie eine solche Seite geordnet aufgelöst wird, ohne die Teile- und Serviceinformationen zu verlieren, behandelt der Beitrag zu auslaufenden Produkten und Leistungen.
Häufig gestellte Fragen
Der Kunde bestimmt zuerst sein Gerät, dann das Teil. Für die Bestimmung des Geräts gibt es drei Wege: die Eingabe der Seriennummer, die Auswahl aus Hersteller, Modell und Baujahr oder das Abfotografieren des Typenschilds. Steht das Gerät fest, zeigt die Teilesuche nur die Teile, die zu genau dieser Ausführung passen. Über eine Explosionszeichnung, eine Baugruppenliste oder die Suche nach Teilenummer oder Bezeichnung landet der Kunde beim einzelnen Teil und legt es in den Warenkorb.
Eine Explosionszeichnung ist eine Darstellung eines Geräts, in der alle Bauteile auseinandergezogen und in ihrer Einbaulage zueinander gezeigt werden. Jedes Teil trägt eine Positionsnummer, die auf eine Liste neben der Zeichnung verweist. In der Liste stehen zu jeder Position die Teilenummer und die Bezeichnung. So erkennt der Kunde das Teil am Bild wieder, auch wenn er seinen Namen nicht kennt, und kommt über die Positionsnummer zur bestellbaren Teilenummer.
Die maßgebliche Fassung der Teiledaten liegt in der Warenwirtschaft des Betriebs, also in dem Programm, das Artikel, Bestände und Bestellungen verwaltet. Über eine Schnittstelle übernimmt die Website Teilenummer, Bezeichnung, Nachfolgebeziehung und Verfügbarkeit von dort. Gepflegt werden die Daten weiterhin an einer Stelle, in der Warenwirtschaft. Eine zweite, von Hand gepflegte Teileliste auf der Website führt mit der Zeit zu widersprüchlichen Angaben und entfällt deshalb.
Ja, sobald das Gerät bestimmt ist und die Teiledaten eindeutig sind. Der Kunde legt die gefundenen Teile mit Menge in den Warenkorb, übernimmt Lieferadresse und Bestellreferenz aus seinem Konto und schließt die Bestellung ab. Frühere Bestellungen und eine Merkliste je Gerät verkürzen den Weg bei Verschleißteilen, die regelmäßig gebraucht werden. Der Innendienst wird erst wieder gebraucht, wenn ein Teil nicht eindeutig zuzuordnen ist oder ein Sonderfall vorliegt.
Die Teileversorgung läuft über das Verkaufsende des Geräts hinaus weiter, oft über viele Jahre. Die Teilesuche bleibt deshalb erreichbar, auch wenn die Verkaufsseite des Geräts abgekündigt ist. Dort, wo ein Teil durch ein Nachfolgeteil abgelöst wurde, führt die Suche vom alten zum neuen Teil. So findet ein Kunde, der ein älteres Gerät weiter betreibt, weiterhin den Weg zum passenden Teil, ohne den Innendienst anzurufen.
Die Teilesuche entsteht aus den Daten, die der Betrieb bereits hat
Der Weg zu einer Teilesuche beginnt bei den Daten, die im Betrieb schon vorliegen: den Teilenummern in der Warenwirtschaft, den Explosionszeichnungen aus der Konstruktion und der Zuordnung der Teile zu Modellen und Baujahren. Die Arbeit liegt darin, diese Quellen zu verbinden und die Lücken zu schließen, an denen heute der Innendienst einspringt.
Gemeinsam mit Ihnen bauen wir die Teilesuche in vier Schritten auf:
- Wir sichten die vorhandenen Teiledaten. Wir prüfen, welche Angaben in der Warenwirtschaft stehen, in welcher Form die Zeichnungen vorliegen und wo die Zuordnung zu Baujahren fehlt. Ergebnis: eine Bestandsaufnahme mit den Lücken, die vor dem Start zu schließen sind.
- Wir richten die Gerätebestimmung ein. Seriennummernsuche, Auswahl über Modell und Baujahr und das Auslesen des Typenschilds stehen als gleichwertige Wege bereit. Ergebnis: ein Einstieg, der jedes Gerät eindeutig bestimmt.
- Wir verbinden Zeichnung, Teil und Bestellung. Die Positionsnummern der Explosionszeichnung werden mit den Teilenummern verknüpft, die Teile mit ihrer Nachfolgebeziehung und Verfügbarkeit. Ergebnis: ein Weg vom Bild zum Warenkorb.
- Wir binden die Warenwirtschaft an. Über die Schnittstelle folgen die Teiledaten der Website der Pflege an einer Stelle. Ergebnis: eine Teilesuche, die aktuell bleibt, ohne doppelte Pflege.
Am Ende steht eine Suche, über die Ihre Bestandskunden das passende Teil selbst finden und nachbestellen, und ein Innendienst, der die frei gewordene Zeit für die Fälle nutzt, die wirklich eine Beratung brauchen.
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