Rückrufwunsch mit Zeitfenster auf der Website:
der Kunde wählt die Uhrzeit, der Innendienst ruft an
Viele Kunden möchten ihr Anliegen am Telefon klären, können aber gerade nicht sprechen. Ein Rückrufformular mit wählbarem Zeitfenster bringt das Gespräch auf einen Zeitraum, der beiden Seiten passt. Dieser Beitrag beschreibt die Bausteine dahinter: Fenster, Formular, Zuordnung, Bestätigung, Status, die Regel für den verpassten Anruf und die Messung.
Der Einkäufer eines Maschinenbauers will die Konditionen einer Rahmenvereinbarung besprechen und sitzt bis zum Mittag in Abstimmungen mit der Fertigung. Auf der Website des Großhändlers wählt er im Rückrufformular den Dienstag zwischen 14 und 15 Uhr, nennt sein Anliegen und seine Durchwahl. Um zehn nach zwei klingelt sein Telefon. Die zuständige Kollegin aus dem Innendienst hat seine Kundennummer und die letzten Bestellungen bereits vor sich.
Damit dieser Ablauf jeden Tag gelingt, arbeiten hinter dem Formular sechs Bausteine zusammen: buchbare Zeitfenster, die aus der Besetzung des Innendienstes entstehen, ein Formular mit den Angaben für den Anruf, eine Zuordnung zur zuständigen Person, eine Bestätigung an den Kunden, ein Vorgang mit Status für jeden Rückruf und eine feste Regel für den Fall, dass der Kunde nicht abnimmt. Die Rückrufquote zeigt anschließend, ob die Zusage im Alltag eingehalten wird. Die folgenden Abschnitte gehen die Bausteine in der Reihenfolge durch, in der ein Rückruf sie durchläuft.
Vier Stationen führen den Rückrufwunsch bis zum Gespräch
Jede Station hat eine eigene Zuständigkeit und ein prüfbares Ergebnis
Der Status im Vorgang zeigt an jeder Station, wer den Rückruf gerade verantwortet
Der Rückrufwunsch überlässt dem Kunden die Wahl der Uhrzeit
Ein Rückrufwunsch mit Zeitfenster ist eine Anfrage über die Website, in der ein Besucher seine Telefonnummer, sein Anliegen und einen Zeitraum angibt, in dem der Betrieb ihn anrufen soll. Dieser Zeitraum heißt Zeitfenster: ein Abschnitt eines bestimmten Tages, etwa Mittwoch zwischen 9 und 10 Uhr, den der Betrieb vorher als buchbar freigegeben hat. Der Kunde kennt damit den Zeitraum des Anrufs im Voraus, und der Betrieb erreicht ihn in einem Moment, den er selbst für das Gespräch freigehalten hat.
Diesen Weg wählen Kunden, die ein Anliegen im Gespräch klären wollen und im Augenblick des Besuchs nicht telefonieren können: der Einkäufer zwischen zwei Besprechungen, der Bauleiter auf der Baustelle, die Inhaberin eines Ladens, die erst nach Geschäftsschluss Zeit hat. Für Rückfragen zu Angeboten, Lieferbedingungen, Reklamationen und Beratungen vor einer größeren Bestellung ist das Telefonat der kürzere Weg, und das Zeitfenster sorgt dafür, dass es tatsächlich zustande kommt.
Der Rückrufwunsch ergänzt die übrigen Kontaktwege einer Website. Wer sofort sprechen will, ruft direkt an; wie die Nummer dafür sichtbar und am Smartphone anwählbar wird, beschreibt der Beitrag über die Platzierung der Telefonnummer auf der Website. Wer einen festen Gesprächstermin mit bestimmter Dauer braucht, etwa für eine Beratung vor Ort, reserviert ihn im Kalender, wie es der Beitrag zur Online-Terminbuchung auf der Website behandelt. Der Rückrufwunsch liegt dazwischen: Der Kunde bestimmt den Zeitraum, der Betrieb ruft innerhalb dieses Zeitraums an, und das Gespräch dauert so lange, wie das Anliegen verlangt.
Die Zeitfenster folgen der Besetzung des Innendienstes
Der Innendienst ist die Abteilung, die Kunden vom Büro aus betreut: Er schreibt Angebote, erfasst Bestellungen, klärt Liefertermine und beantwortet Rückfragen. Er führt auch die Rückrufe, und deshalb entsteht jedes buchbare Zeitfenster aus seinem Dienstplan. Ein Fenster erscheint auf der Website nur, wenn in diesem Zeitraum mindestens eine Person eingeplant ist, die für Rückrufe frei ist.
Die Länge des Fensters bestimmt die Genauigkeit der Zusage
Ein Fenster von einer Stunde gibt dem Kunden einen engen Zeitraum und verlangt vom Innendienst, ihn einzuhalten, auch wenn das vorherige Gespräch länger dauert. Ein halber Tag als Fenster lässt dem Innendienst Spielraum und bindet den Kunden dafür über mehrere Stunden an sein Telefon. Welche Länge passt, entscheidet die Zahl der Rückrufe, die eine Person in diesem Zeitraum verlässlich führen kann, ohne dass Bestellungen und Angebote liegen bleiben.
Jedes Fenster nimmt nur eine Höchstzahl an Rückrufen an
Die Höchstzahl ist die Menge an Rückrufen, die die eingeplanten Personen in einem Fenster führen können. Ist sie erreicht, verschwindet das Fenster aus der Auswahl, und der nächste Kunde wählt ein späteres. Fehlt diese Grenze, sammeln sich in den gefragten Vormittagsstunden mehr Rückrufe, als der Innendienst bewältigt, und ein Teil der Zusagen ist schon bei der Buchung nicht mehr einzuhalten.
Vorlauf und Planungszeitraum begrenzen die Auswahl
Der Vorlauf ist der Abstand zwischen der Buchung und dem frühesten wählbaren Fenster. Er gibt dem Innendienst die Zeit, den Rückruf zuzuordnen und das Gespräch vorzubereiten, und er verhindert, dass ein Kunde um 13:55 Uhr das Fenster ab 14 Uhr bucht. Nach hinten begrenzt ein Planungszeitraum von wenigen Werktagen die Auswahl, weil die Besetzung für die übernächste Woche selten feststeht. Feiertage, Betriebsurlaub und Schulungstage kommen aus dem Kalender des Betriebs, damit die Website kein Fenster anbietet, in dem niemand im Büro sitzt.
Verbinden Sie die buchbaren Fenster direkt mit dem Dienstplan des Innendienstes. Meldet sich eine Kollegin krank, verschwinden ihre freien Plätze aus der Auswahl, und ihre bereits gebuchten Rückrufe gehen sichtbar an die Vertretung. Die Website zeigt dann an jedem Tag genau die Fenster, die besetzt sind.
Das Formular erfasst die Angaben für ein vorbereitetes Gespräch
Das Rückrufformular fragt die Angaben ab, mit denen der Innendienst zur gewählten Zeit die richtige Person mit dem passenden Wissen anruft. Jedes zusätzliche Pflichtfeld verlängert das Ausfüllen, ohne den Anruf zu verbessern. Fünf Angaben decken den Bedarf.
- Name und Firma: Der Anrufer meldet sich mit dem richtigen Namen und findet den Kunden im Bestand
- Rückrufnummer: Ein Feld für Telefonnummern, das am Smartphone die Zifferntastatur öffnet, bei Firmenkunden mit dem Hinweis auf die Durchwahl
- Anliegen: Eine Auswahl aus wenigen Themen wie Angebot, Bestellung, Lieferung, Reklamation und Beratung, dazu ein freies Feld für Einzelheiten
- Zeitfenster: Die freien Fenster der nächsten Werktage, mit Wochentag, Datum und Uhrzeit ausgeschrieben
- Kunden- oder Vorgangsnummer: Eine freiwillige Angabe, die den Rückruf ohne Suche mit dem Bestand verbindet
Die Auswahl beim Anliegen hat eine zweite Aufgabe: Sie steuert die Zuordnung im nächsten Schritt. Ein freies Textfeld allein verlangt, dass jemand jeden Wunsch liest und von Hand weitergibt. Eine Themenauswahl erlaubt eine Regel, die den Wunsch ohne Zwischenschritt an die zuständige Person leitet.
Neben dem Absendeknopf steht in einem Satz, wofür die Rückrufnummer verwendet wird: für den Anruf und für die Nachrichten zu diesem Rückruf. Der Satz verweist auf die Datenschutzerklärung. Der Kunde weiß damit, was mit seiner Nummer geschieht, bevor er sie hinterlässt.
Die Zuordnung gibt jeden Rückruf an eine benannte Person
Die Zuordnung ist die Regel, nach der ein eingegangener Rückrufwunsch einer Person im Innendienst zugewiesen wird. Sie legt fest, wer anruft, bevor der Wunsch in einem gemeinsamen Postfach liegt, für das sich jeder nur gelegentlich zuständig fühlt. Warum Anfragen ohne benannten Verantwortlichen liegen bleiben, zeigt der Beitrag über die Strecke vom Formular bis zum Rückruf. Beim Rückruf mit Zeitfenster kommt eine Bedingung hinzu: Die zugewiesene Person muss im gewählten Fenster auch eingeplant sein.
Drei Zuordnungsmerkmale bestimmen, wer anruft
- Bestandskunde: Kundennummer, Vorgangsnummer oder Firmenname führen zur Person, die den Kunden bereits betreut
- Anliegen: Reklamationen gehen an die Reklamationsbearbeitung, technische Fragen an die Fachberatung, Fragen zur Bestellung an den Auftragsinnendienst
- Gebiet oder Sprache: Betriebe mit Verkaufsgebieten oder fremdsprachigen Kunden ordnen nach Postleitzahl oder gewählter Sprache zu
Greift keine der Regeln, landet der Rückruf in einer gemeinsamen Liste des Fensters, aus der die eingeplanten Personen der Reihe nach übernehmen. Auch dort bekommt jeder Rückruf mit der Übernahme einen Namen, und ab diesem Augenblick ist die Zuständigkeit geklärt.
Die Vertretung übernimmt bei Abwesenheit vor Beginn des Fensters
Fällt die zugewiesene Person aus, wechselt der Rückruf vor Beginn des Fensters an ihre benannte Vertretung. Die Vertretung sieht im Vorgang das Anliegen, die Kundendaten und die früheren Gespräche und ruft vorbereitet an. Für den Kunden ändert sich nur der Name am Telefon: Das Gespräch findet zur gewählten Zeit statt.
Die Bestätigung nennt Fenster, Anrufernummer und Anliegen
Die Bestätigung ist die Nachricht, mit der der Betrieb den Rückrufwunsch annimmt. Sie erscheint direkt nach dem Absenden auf der Seite und geht zusätzlich per E-Mail an den Kunden. Was eine Empfangsbestätigung auf eine allgemeine Anfrage außerhalb der Bürozeiten leisten soll, beschreibt der Beitrag über B2B-Anfragen nach Feierabend. Beim Rückruf mit Zeitfenster steht der Zeitpunkt des Gesprächs schon fest, und die Bestätigung hat deshalb einen festen Inhalt.
- Fenster: Wochentag, Datum und Uhrzeit des gewählten Zeitraums
- Rückrufnummer: Die Nummer, unter der der Kunde angerufen wird, damit er einen Tippfehler sofort bemerkt
- Anrufernummer: Die Nummer, von der aus der Betrieb anruft, damit der Kunde den Anruf am Display erkennt
- Anliegen und Ansprechpartner: Das Thema in den Worten des Kunden und, sobald zugeordnet, der Name der anrufenden Person
- Verschieben und Absagen: Ein Verweis, über den der Kunde ein anderes Fenster wählt oder den Rückruf zurückzieht
Die Anrufernummer entscheidet mit darüber, ob das Gespräch zustande kommt. Ein Anruf von einer Nummer, die der Kunde keinem Absender zuordnen kann, wird in einer Besprechung leicht weggedrückt. Ruft der Innendienst über die zentrale Nummer des Betriebs an, die auch auf der Website und in der Bestätigung steht, erkennt der Kunde den Anruf, den er selbst angefordert hat.
Eine Erinnerung am Tag des Rückrufs hält den Termin beim Kunden präsent
Liegt das Fenster mehr als einen Tag nach der Buchung, geht am Morgen des Rückruftags eine kurze Erinnerung per E-Mail oder Kurznachricht hinaus. Sie wiederholt Fenster und Anrufernummer und bietet erneut das Verschieben an. Wer inzwischen verhindert ist, wählt ein neues Fenster, bevor der Innendienst vergeblich anruft, und das freigewordene Fenster steht anderen Kunden offen.
Jeder Rückruf läuft als Vorgang mit Status
Ein Vorgang ist ein Datensatz, der einen Rückruf von der Buchung bis zum Abschluss begleitet: mit Kunde, Anliegen, Zeitfenster, zuständiger Person, jedem Anrufversuch und dem Ergebnis. Er liegt in dem System, mit dem der Innendienst ohnehin arbeitet, etwa in der Kundenverwaltung oder einer Aufgabenliste mit Zuständigkeiten. Sein Status sagt jederzeit, an welcher Stelle der Rückruf steht.
- Eingegangen: Der Wunsch ist gespeichert, die Bestätigung an den Kunden ist versandt.
- Zugeordnet: Eine Person ist benannt und im gewählten Fenster eingeplant.
- Im Fenster: Der Zeitraum hat begonnen, der Rückruf steht oben in der Arbeitsliste der zuständigen Person.
- Nicht erreicht: Ein Versuch blieb ohne Gespräch, der nächste Schritt nach der festen Folge ist geplant.
- Verschoben oder abgesagt: Der Kunde hat ein neues Fenster gewählt oder den Rückruf zurückgezogen.
- Erledigt: Das Gespräch hat stattgefunden, Ergebnis und Folgeaufgabe sind vermerkt.
Aus den Status entsteht die Arbeitsliste des Tages. Jede Person sieht morgens, welche Rückrufe in welchen Fenstern anstehen, und die Teamleitung sieht, welche Fenster dicht belegt sind. Ein Rückruf, dessen Fenster abgelaufen ist, ohne dass jemand Erledigt oder Nicht erreicht gesetzt hat, wird automatisch markiert und der Teamleitung gemeldet.
Das Ergebnis des Gesprächs gehört in den Vorgang: eine kurze Notiz und die Folgeaufgabe, etwa ein Angebot bis Freitag oder eine Rückmeldung aus der Technik. Wer als Nächstes mit dem Kunden spricht, liest dort nach, was vereinbart wurde, und setzt an dieser Stelle an.
Der Rückrufwunsch geht nur als E-Mail an ein Sammelpostfach. Dort hat er keinen Status, keine zuständige Person und keine Erinnerung an das Fenster. Ob und von wem zurückgerufen wurde, lässt sich danach allein aus dem Gedächtnis der Beteiligten rekonstruieren.
Für den nicht erreichten Kunden gilt eine feste Folge
Ein Rückruf gilt als nicht erreicht, wenn der Kunde im gewählten Fenster nicht abnimmt oder seine Leitung besetzt ist. Das kommt auch bei sorgfältiger Planung vor, weil sich der Tag des Kunden nach der Buchung verschiebt. Für diesen Fall legt der Betrieb eine Folge von Schritten fest, die jede Person im Innendienst gleich anwendet.
- Zweiter Versuch im selben Fenster: Nach einer festgelegten Pause, etwa zwanzig Minuten, ruft die zuständige Person erneut an, solange das Fenster läuft.
- Nachricht auf der Mailbox: Name, Betrieb, Anliegen und die Durchwahl der anrufenden Person, ohne vertrauliche Einzelheiten zum Vorgang.
- Schriftliche Nachricht: Eine E-Mail oder Kurznachricht nennt den verpassten Anruf und enthält einen Verweis, über den der Kunde ein neues Fenster bucht.
- Abschluss nach Frist: Bucht der Kunde innerhalb der festgelegten Frist kein neues Fenster, wird der Vorgang mit dem Status Nicht erreicht geschlossen, und die zuständige Person entscheidet, ob ein Bestandskunde persönlich nachgefasst wird.
Außerhalb des gewählten Fensters ruft der Innendienst nicht ungefragt an. Der Kunde hat einen Zeitraum bestimmt, und ein Anruf zu einer anderen Zeit erreicht ihn in einer Lage, die er für das Gespräch ausgeschlossen hat.
Dieselbe Sorgfalt gilt in der Gegenrichtung. Kann der Innendienst ein Fenster selbst nicht halten, etwa weil ein Reklamationsgespräch länger dauert, schickt er vor Ablauf des Fensters eine kurze Nachricht und bietet ein neues Fenster an. Der Kunde erfährt so vom Verzug, solange er noch neben dem Telefon wartet.
Die Rückrufquote zeigt, ob die Zusage im Alltag hält
Die Rückrufquote ist der Anteil der gebuchten Rückrufe, bei denen der Innendienst im gewählten Zeitfenster angerufen hat. Sie misst die Verlässlichkeit des Betriebs, unabhängig davon, ob der Kunde abgenommen hat. Vier weitere Kennzahlen ergänzen sie und zeigen, an welcher Stelle der Ablauf nachgebessert werden muss.
- Erreichungsquote: Der Anteil der Rückrufe mit Gespräch beim ersten Versuch; ein niedriger Wert spricht für zu lange Fenster oder eine unbekannte Anrufernummer
- Verschobene und abgesagte Rückrufe: Der Anteil zeigt, ob Kunden Erinnerung und Verschiebe-Verweis nutzen
- Auslastung je Fenster: Sie zeigt, welche Fenster früh ausgebucht sind und ob die Besetzung zur Nachfrage passt
- Ergebnis je Anliegen: Es zeigt, wie viele Rückrufe zu einem Angebot oder einer Bestellung führen
Die Werte werden monatlich angesehen, getrennt nach Fenster und Anliegen. Liegt die Rückrufquote in einem Fenster regelmäßig unter der der übrigen, ist dort die Besetzung zu knapp oder die Höchstzahl zu hoch, und der Betrieb passt eines von beiden an. Für die Auswertung genügt der Vorgang aus dem vorigen Abschnitt, wenn er zu jedem Statuswechsel die Uhrzeit speichert.
Die Einführung gelingt in sechs Schritten
Ein Rückrufformular mit Zeitfenstern lässt sich in eine bestehende Website einbauen, ohne den Auftritt neu aufzusetzen. Die Reihenfolge der Schritte folgt dem Weg, den ein Rückruf durch den Betrieb nimmt.
- Besetzung klären: Wer im Innendienst führt Rückrufe, zu welchen Zeiten und mit welcher Höchstzahl je Fenster.
- Fenster festlegen: Länge der Fenster, Vorlauf, Planungszeitraum und der Abgleich mit Feiertagen und Abwesenheiten.
- Formular bauen: Name, Firma, Rückrufnummer, Anliegen als Auswahl, Zeitfenster und eine freiwillige Kundennummer.
- Zuordnung regeln: Regeln nach Bestandskunde, Anliegen und Gebiet, eine gemeinsame Liste für alle übrigen Wünsche und benannte Vertretungen.
- Nachrichten texten: Bestätigung mit Anrufernummer, Erinnerung am Rückruftag, Mailbox-Text und die Nachricht mit dem Verweis auf ein neues Fenster.
- Vorgang und Auswertung einrichten: Status im System des Innendienstes, Arbeitsliste des Tages und die monatliche Auswertung der Rückrufquote.
Nur besetzte Zeiträume buchbar, mit Höchstzahl, Vorlauf und Planungszeitraum
Jeder Rückruf hat vor Beginn des Fensters einen Namen und eine benannte Vertretung
Fenster, Rückrufnummer, Anrufernummer, Anliegen und ein Verweis zum Verschieben
Ein Vorgang je Rückruf, eine feste Folge bei Nichterreichen, die monatliche Auswertung je Fenster
Fünf Fehler entwerten die Zusage des Rückrufformulars
Die Website bietet Zeiträume an, in denen niemand für Rückrufe eingeplant ist
Gefragte Fenster nehmen mehr Rückrufe an, als der Innendienst darin führen kann
Ohne Vorgang und Status bleibt offen, ob und von wem zurückgerufen wurde
Der Rückruf kommt von einer Durchwahl, die der Kunde keinem Absender zuordnet
Nach einem vergeblichen Versuch endet der Vorgang, und der Kunde hört nichts mehr
Die Punkte 1 bis 3 betreffen die Planung im Betrieb, die Punkte 4 und 5 den Moment, in dem das Gespräch zustande kommen soll.
Häufig gestellte Fragen
Ein Rückrufwunsch mit Zeitfenster ist eine Kontaktanfrage, bei der der Kunde auf der Website seine Nummer, sein Anliegen und einen freigegebenen Zeitraum eines bestimmten Tages auswählt, in dem ihn der Betrieb anruft. Der Betrieb verpflichtet sich damit auf diesen Zeitraum. Der Kunde plant das Telefonat in seinen Tag ein, und der Innendienst spricht ihn zu einer Zeit, die er dafür reserviert hat. Geeignet ist der Weg für Anliegen, die sich am Telefon schneller klären lassen als per E-Mail, etwa Rückfragen zu Angeboten, Lieferungen oder Reklamationen.
Die Länge ergibt sich aus der Frage, wie viele Rückrufe eine eingeplante Person in diesem Zeitraum verlässlich führen kann. Ein Fenster von einer Stunde gibt dem Kunden einen genauen Zeitraum und verlangt vom Innendienst Pünktlichkeit, auch wenn ein vorheriges Gespräch länger dauert. Ein halber Tag lässt dem Innendienst Spielraum, bindet aber den Kunden über mehrere Stunden an sein Telefon. Beide Formen lassen sich nebeneinander anbieten: Stundenfenster für Kunden mit vollem Terminkalender und halbe Tage für Kunden, denen die genaue Uhrzeit gleichgültig ist.
Dann greift eine feste Folge, die jede Person im Innendienst gleich anwendet. Innerhalb des laufenden Fensters folgt nach einer Pause ein zweiter Versuch. Bleibt auch er ohne Gespräch, hinterlässt der Anrufer eine kurze Mailbox-Nachricht mit Name, Betrieb und Durchwahl und schickt anschließend eine schriftliche Nachricht mit einem Verweis, über den der Kunde ein neues Fenster bucht. Wählt der Kunde innerhalb einer festgelegten Frist kein neues Fenster, wird der Vorgang geschlossen. Ein Anruf außerhalb des gewählten Zeitraums unterbleibt, weil der Kunde diese Zeit für das Gespräch ausgeschlossen hat.
Eine Online-Terminbuchung reserviert einen festen Termin mit Beginn und Dauer im Kalender einer bestimmten Person, etwa für eine Beratung vor Ort oder eine Videobesprechung. Beim Rückrufwunsch wählt der Kunde einen Zeitraum, innerhalb dessen ihn der Betrieb anruft; wer anruft, entscheidet die Zuordnung im Innendienst, und das Gespräch dauert so lange, wie das Anliegen verlangt. Der Rückrufwunsch passt deshalb zu kurzen Klärungen am Telefon, die Terminbuchung zu längeren, vorbereiteten Gesprächen. Beide Wege lassen sich auf derselben Website nebeneinander anbieten.
Für einen vorbereiteten Anruf genügen fünf Angaben: Name und Firma, die Rückrufnummer, das Anliegen als Auswahl aus wenigen Themen mit einem freien Feld für Einzelheiten, das gewünschte Zeitfenster und freiwillig eine Kunden- oder Vorgangsnummer. Die Themenauswahl steuert die Zuordnung zur zuständigen Person, die Kundennummer verbindet den Rückruf mit dem Bestand. Weitere Pflichtfelder verlängern das Ausfüllen, ohne das Gespräch zu verbessern. Neben dem Absendeknopf steht ein Satz, wofür die Nummer verwendet wird, mit Verweis auf die Datenschutzerklärung.
An der Rückrufquote, dem Anteil der gebuchten Rückrufe, bei denen der Innendienst im gewählten Zeitfenster angerufen hat. Ergänzend zeigen die Erreichungsquote beim ersten Versuch, der Anteil verschobener und abgesagter Rückrufe, die Auslastung je Fenster und das Ergebnis je Anliegen, wo der Ablauf nachgebessert werden muss. Voraussetzung ist ein Vorgang mit Status und Zeitstempeln für jeden Rückruf. Ein monatlicher Blick auf die Werte je Fenster genügt, um zu knappe Besetzungen oder zu hohe Höchstzahlen zu erkennen und anzupassen.
Der verlässliche Rückruf beginnt beim Dienstplan
Ein Rückrufformular mit Zeitfenster gibt dem Kunden eine Zusage mit Datum und Uhrzeit. Eingehalten wird sie, wenn die Fenster aus der Besetzung entstehen, jeder Rückruf vor Beginn des Fensters einen Namen hat, die Bestätigung die Anrufernummer nennt und der Vorgang auch den verpassten Anruf zu einem Ende führt.
Ein erster Schritt gelingt ohne Umbau der Website: Tragen Sie zwei Wochen lang jeden Rückrufwunsch, der heute per Formular, E-Mail oder Telefon eingeht, mit der Uhrzeit des Eingangs, der Uhrzeit des Rückrufs und dem Ergebnis in eine Liste ein. Die Liste zeigt, wie lange Ihre Kunden heute warten und wie oft sie nicht erreicht werden. Aus ihr ergibt sich, welche Fenster Ihr Innendienst verlässlich anbieten kann, und damit der Rahmen für das Formular.
Wir prüfen in 1 Werktag, ob Ihr Rückrufweg auf der Website Zeitfenster, Zuordnung und Bestätigung so verbindet, dass jeder Rückruf zur gewählten Zeit stattfindet.
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